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an der veterinärmedizinischen Universität Wien

Studierenden Sozialerhebung

Erstellt von Anna Koiner am Dienstag 8. Juni 2010

2009 wurde die sogenannte Studierenden- Sozialerhebung durchgeführt.  Den vollständigen Bericht findet ihr unter: http://ww2.sozialerhebung.at/Ergebnisse/

Hier ein paar Ergebnisse zusammengefasst:

Vetmed spezifische Ergebnisse:

81 % der StudieanfängerInnen Vetmed waren Frauen.

In Bezug auf die “soziale Herkunft” fällt auf, dass im Vergleich zu anderen Studienrichtungen überdurchschnittlich viele Studierende aus höheren sozialen Schichten stammen (ähnliches gilt für Medizin und Rechtswissenschaften). 2006 gaben noch 21,6% der Studierenden an, aus der “unteren” sozialen Schicht zu kommen, 2009 waren es nur mehr 14,9%; aus der mittleren Schicht waren es 2006  20,9%, 2009 mit 30,5% deutlich mehr.

36,6 % der Studierenden geben an, in städtischer Umgebung aufgewachsen zu sein, 63,4 kommen aus ländlicher Umgebung.

Die Erwerbsquote während des Semesters liegt mit 45,9 % und einem Ausmaß von 14,4 Stunden im untersten Bereich. Durchschnittlich arbeiten 61,4 % der Studierenden an wissenschaftlichen Universitäten während des Semesters durchschnittlich 18,9 Stunden pro Woche. Die Vereinbarkeitsschwierigkeiten von Studium und Arbeit sind bei Veterinärmedizin am höchsten!

49,0 % der Studierenden haben Pflichtpraktika absolviert, 52,0% freiwillige Praktika. Insgesamt haben 72,8%  der Studierenden an unserer Uni zumindest ein Praktikum gemacht.

Aus Sicht des “Zeitbudgets” sind wir die Workaholics unter den Studierenden. Wir wenden 45 Stunden fürs Studium auf, rechnet man die durchschnittlichen 6 h Arbeit dazu kommt man auf eine “51 Stunden Woche”. Mit 22,6 Stunden für Lehrveranstaltungen liegen wir klar voran (Medizin 20,6; Kunst 14,6). Kein Wunder also, dass  in dem Bericht steht:”  Anzumerken ist, dass Studierende der veterinärmedizinischer Studien im Vergleich zu anderen universitären Studiengruppen am unzufriedensten mit ihrem gesamten Arbeitspensum sind.”

24% der Vetmed Studerienden geben an, wegen stressbedingten gesundheitlichen Beschwerden am Studienfortschritt gehindert zu werden. Auch hier sind wir Spitzenreiter (Lehramt 20 %, Medizin, Rechtswissenschaften 18 %).  Aber  ”nur” 27 % führen des auf Arbeits- und Konzentrationsbeschwerden zurück- unter den Theologiestudierenden sind es 36%, bei den RechtswissenschaftsstudentInnen 35%, weitere 6 Studienrichtungen liegen hier noch vor Veterinärmedizin. Bei Behinderung des Fortschritts durch psychische Probleme und Ängste liegt Veterinärmedizin auf Platz 2- 19% der Studierenden betroffen.

 Allgemeine Ergebnisse:

Insgesamt hatten 2009 8,1 % der Studierenden Kinder, 2006 waren es 6,7 %.

Die Kosten fürs Wohnen betragen durchschnittlich ca. 330 €/ Monat, damit sind sie  im  Vergleich zu 200 4,5% teurer. Studierende, die in Studentenheimen wohnen, zahlen durchschnittlich 250€ (eine Verteuerung von 6,5%), in WGs 300€ , allein Wohnende kommen auf 370 €. In Wien sind die Durchschnittskosten mit 337 € am höchsten,  für Wohnheime liegen sie bei 247 € (hier sind Innsbruck, Salzburg und andere FH/PH Standorte teurer), für WGs bei 305 € (hier ist Wien am teuersten).

Rund 64 % Studierende aus niedrigeren und mittleren sozialen Schichten arbeiten zwischen 23,7 und 20,7 Stunden/ Woche. Aus der gehobenen Schicht arbeiten 62,4% für 18,8 Stunden, aus der hohen Schicht sind es noch 58,3%, die 17,6 Stunden arbeiten. Im Vergleich zu 2006 ist die Erwerbsquote gestiegen. Frauen verdienen signifikant weniger als Männer : 2/3 der Frauen bekommen weniger als 501 Euro, bei den Männern bekommen 2/3 bis zu 700 Euro. 15 %  der Männer verdienen mehr als 1500 Euro, bei den Frauen sind das nur mehr 5 %.

 

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